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Gelbfieber

Gelbfieber – eine tödliche Gefahr

Globale Mobilität gehört heute wie selbstverständlich zum Leben dazu. Frühere Generationen wussten kaum wo die exotischen Länder liegen, heute kann quasi jeder problemlos in die entlegensten Gebiete der Welt reisen. Einerseits reisen Globetrotter, Urlauber, Journalisten, Berichterstatter, Abenteurer, Forscher und Entdecker in für Gelbfieber risikoreiche Regionen ein. Andererseits bewegen sich aus diesen Gebieten Einheimische in Richtung gelbfieberfreie sichere Kontinente. Leider geschieht das sehr oft als Notwendigkeit und Flucht vor Krieg, Hunger und Bedrohung etc. Bei dieser Fluktuation von Menschen muss auch immer an die Übertragung unterschiedlicher Viruskrankheiten gedacht werden. Ein besonderes Augenmerk richtet sich an Urlauber, die in risikoreiche Gelbfiebergebiete reisen möchten. Das Gelbfieber gilt als äußerst gefährliche Krankheit und kann, bei Infizierung ohne Impfschutz, wahrlich eine tödliche Gefahr sein. Nur eine rechtzeitige Impfung kann eine Infizierung mit Gelbfieber verhindern.

Schutz vor Gelbfieber durch Impfung

Gelbfieber ist eine lebensbedrohliche Infektionskrankheit, an der laut Angaben der WHO jährlich ca. 200.000 weltweit Menschen erkranken. Reisende, die nicht geimpft sind und sich mit dieser Tropenkrankheit infizieren, haben nur eine geringe Überlebenschance. Überwiegend kommt Gelbfieber in weiten Teilen Afrikas südlich der Sahara zwischen 15° nördlicher Breite und ca. 10° südlicher Breite, sowie im zentralen Südamerika in allen Ländern zwischen 15°N und 40°S vor. Gelbfieber ist vereinfacht ausgedrückt, eine äquatoriale Krankheit, die Länder betrifft, die am oder in der Nähe des Äquators liegen.In einigen Ländern gelten strenge Impfbestimmungen für die Einreise in ein Gelbfiebergebiet. Diese Bestimmungen dienen dazu, eine Verbreitung oder die Einschleppung dieser gefährlichen Viren zu verhindern. Eine Ausbreitung von Gelbfieber auf kontinentale Regionen kann man nie ausschließen, das ist der regen Reisetätigkeit der Menschheit in diesem globalen Zeitalter geschuldet. Beispiele dafür liefern u.a. Ebola,und Vogelgrippe.

Das Gelbfieber Risiko minimieren

Aus diesem signifikanten Grund wird eine Gelbfieber Impfung unbedingt empfohlen und gilt als sicherster Schutz gegen diese Krankheit. Gelbfieber ist eine gefährliche Krankheit, unzählige Epedemien gibt es seit Anfang der achtziger Jahre, Tendenz steigend. Wenn Sie eine Reise nach Afrika oder Südamerika planen oder zeitnah antreten, sollten Sie sich vor Reiseantritt unbedingt gegen Gelbfieber impfen lassen. Mittlerweile können sich auch andere Kontinente nicht mehr als frei von Gelbfieber bezeichnen. Umso wichtiger ist es, jedes noch so kleine Risiko einer möglichen Infizierung auszuschließen und mittels einer Impfung für Prävention zu sorgen. Seit 70 Jahren gibt es die Impfung gegen Gelbfieber und trotzdem ist die Krankheit noch nicht besiegt, weil dafür eigentlich flächendeckend weltweit jeder Mensch diese Impfung bekommen müsste. Davon ist die Welt leider noch weit entfernt.

Der Infektionsweg

Schon ein kleiner Stich eines Stechmückenweibchens genügt, um den gefährlichen Virus zu übertragen. Die lästigen Moskitos stechen überwiegend während der Tagesstunden. Die Inkubationszeit beträgt drei bis sechs Tage. Nach einem Stich vermehrt sich das Virus dann sofort im gesamten Organismus. Es folgt ein rascher Fieberanstieg mit unangenehmen Folgebeschwerden. Kopf- oder Muskelschmerzen, Übelkeit und auch ein verlangsamter Puls sind erste Alarmsignale beziehungsweise typische Anzeichen für den Krankheitsverlauf. Danach folgt der Übergriff auf die Organe. Leber und Nieren werden hierbei regelrecht vergiftet. Menschen ohne Impfschutz können während dieser Verlaufsform ins Koma fallen oder die Infektion sogar mit dem Leben bezahlen. Gegen Gelbfieber gibt es leider keine Medikamente, eine Behandlung erfolgt intensivmedizinisch und symptombezogen. Nach Verdachtsdiagnose und entsprechender Laborbefunde erfolgen gründliche serologische Untersuchungen und eine langwierige medizinische Therapie.

Der Impfstoff

Impfen kann Leben retten und gilt im Bereich der medizinischen Prävention als unerlässlich. Vorbeugung ist die beste Waffe gegen Gelbfieber. Das geschieht mit einer einmaligen Impfung und zwar unbedingt rechtzeitig vor der Einreise in ein risikoreiches Gebiet. Gegen Gelbfieber wird ein spezieller Impfstamm gespritzt. Hierbei handelt es sich um lebende, abgeschwächte Viren, die aber nicht zu einer Erkrankung führen können. Dieser spezielle Impfstoff wird direkt in den Muskel oder unter die Haut gespritzt und wirkt äußerst effektiv. Ohne diese Impfung ist die Überlebenschance bei Infizierung mit Gelbfieber sehr gering. Die Grundimpfung sollte mindestens zehn Tage vor Reiseantritt erfolgen. Nach der Impfung entwickelt das Immunsystem des Patienten Antikörper, die nach circa 10 Tagen die volle Wirksamkeit erreichen. Von da an besteht der volle Impfschutz, Diese spezielle Impfung ist ausschließlich bei autorisierten Impfärzten möglich. Nach Angaben der WHO, kann ein einzige Impfung ein Leben lang schützen, wobei nach 10 jahren eine Nachimpfung empfohlen wird.

Risiken und Nebenwirkungen

Der Impfstoff ist im allgemein sehr gut verträglich, nur sehr wenig Menschen verspüren nach der Impfung Kopfschmerzen oder leichtes Unwohlsein. Es wird geraten, nach einer solchen Impfung auf erhöhte körperliche Belastungen zu verzichten. Eine Impfung während der Schwangerschaft ist sehr risikoreich. Aus diesem Grund sollten werdende Mütter auf keinen Fall in ein Gelbfiebergebiet reisen. Auch für Kleinkinder ist dieser Impfstoff nicht geeignet. Nähere Informationen zu Risiken oder Nebenwirkungen erteilt der Hausarzt oder auch das Gesundheitsamt. Eine Gelbfieberimpfung muss offiziell im internationalen Impfpass dokumentiert werden, da in vielen Regionen eine Pflichtimpfung gefordert wird. Die Pflicht besteht meistens sowohl bei der Einreise als auch bei der Ausreise. Der Impfpass ist weltweit ein anerkannter Ausweis für einen bestehenden Impfschutz. Kann dieser Nachweis nicht geführt werden, kann die Einreise verweigert oder eine Quarantäne angeordnet werden. Vorsorge durch Impfschutz ist hier auf jeden Fall sehr empfehelenswert, denken Sie an Ihre Gesundheit und an das Wohl Ihrer Mitmenschen.

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Siehe auch

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Impfauffrischung

Eine Impfung soll Ihnen und anderen eine gewisse Immunität vor einer bestimmten Krankheit geben, damit …

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