Home / Reiseinformationen / Grippeimpfung: Optimaler Impfzeitraum Oktober und November
grippe

Grippeimpfung: Optimaler Impfzeitraum Oktober und November

Eine Erkältung kennt wahrscheinlich jeder. Sie ist unangenehm, aber meistens harmlos. Eine echte Grippe (Influenza) hingegen kann sehr gefährlich werden. Das Tückische an dieser durch Influenzaviren verursachten Erkrankung ist, dass daraus lebensgefährliche Komplikationen resultieren können, beispielsweise eine Infektion des Herzens oder eine Lungenentzündung. Die Grippeimpfung kann vor einem schweren Verlauf schützen.

Die Symptome einer Grippe

Bei der echten Grippe (Influenza) handelt es sich um keine einfache Erkältung (grippaler Infekt), sondern um eine Infektion, die sehr ernst genommen werden muss. Zu den typischen Symptomen zählen ein plötzlich auftretendes hohes Fieber (über 38,5 Grad), trockener Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Kopf, Muskel- und Gliederschmerzen sowie ein allgemeines starkes Krankheitsgefühl und eine Abgeschlagenheit. Typisch für die echte Grippe ist der plötzliche und heftige Beginn, wobei mehrere Symptome gleichzeitig und intensiver auftreten, als es bei einer Erkältung der Fall ist. Die Erkrankung dauert meistens zwei bis drei Wochen, doch die Betroffenen fühlen sich oftmals auch Wochen später noch angeschlagen. Bei Kindern oder Erwachsenen mit einen geschwächten Immunsystem kann die Grippe zum Teil sogar tödlich verlaufen. Die Influenzaviren, die daher auf keinen Fall unterschätzt werden dürfen, sind hoch ansteckend.

Grippe durch Impfung vorbeugen

Um der Influenza vorzubeugen, werden Schutzimpfungen angeboten. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Impfung kann vom Hausarzt vorgenommen werden. Im Idealfall erfolgt dies vor dem Beginn der Grippesaison. Daher liegt der optimale Impfzeitraum in den Monaten Oktober und November. Damit hat sich dann in den Wintermonaten der volle Impfschutz aufgebaut, sodass Sie für die bevorstehende Grippesaison optimal gewappnet sind. Natürlich ist die Grippeschutzimpfung auch später noch sinnvoll, insbesondere wenn mit einer Grippewelle gerechnet wird. Das Immunsystem benötigt nach der Impfung ungefähr zwei Wochen, bevor ein vollständiger Immunschutz aufgebaut ist. Wer unter einer fieberhaften Erkrankung leidet, sollte die Grippeimpfung erst 14 Tage nach der Genesung durchführen lassen.

Warum muss die Grippeimpfung jedes Jahr erneuert werden?

Die Grippeimpfung schützt gewöhnlich vor mehreren Grippeformen, denn der jeweils aktuelle Impfstoff immunisiert gegen sämtliche immer wiederkehrende Grippen. Dennoch muss die Impfung jedes Jahr im Herbst aufgefrischt werden. Der Grund hierfür ist die schnelle Wandelbarkeit der Viren, sodass eine grundsätzliche Immunität nicht möglich ist. Der entsprechende Impfstoff setzt sich stets aus den Bestandteilen der derzeit weltweit zirkulierenden Influenza-Virustypen zusammen.

Für wen ist die Grippeimpfung ratsam?

Die Grippeschutzimpfung ist natürlich für alle Menschen sinnvoll, vor allem jedoch für Menschen mit einem erhöhten Risiko. Bestimmte Personengruppen sind besonders gefährdet, eine Grippe zu bekommen und sollten daher rechtzeitig an die Impfung denken. Dazu gehören:

* Kinder
* Menschen, die älter als 60 Jahre alt sind
* Schwangere mit einer anderen Grunderkrankung
* Personen mit einem Grundleiden, beispielsweise eine HIV-Infektion, chronische Lungen-, Herz-Kreislauf-, Nieren- oder Lebererkrankung, Diabetes oder sonstige Stoffwechselkrankheiten
* Menschen mit einer Immunschwäche
* Personal im medizinischen Bereich, da sie ein erhöhtes Risiko haben, mit den Viren in Kontakt zu kommen
* Bewohner eines Alten- oder Pflegeheimes
* Mitarbeiter mit viel Publikumsverkehr, zum Beispiel Busfahrer, Schaffner, Verkäufer, Erzieher, Lehrer etc.

Personen mit einem erhöhten Risiko, die nicht sicher sind, ob die Influenza-Impfung sinnvoll und empfehlenswert ist, sollten ihren Arzt um Rat bitten, um gemeinsam eine Entscheidung zu treffen.

Eine optimale Hygiene verringert die Gefahr von Anste­ckungen

Die Ansteckung einer Grippe ist sehr leicht möglich. Die Grippeviren, die außer­halb des Körpers zwei Tage überleben können, werden in den meisten Fällen durch ein Händeschütteln oder ein ungeschütztes Niesen und Husten verbreitet. Durch folgende sehr einfache Hygiene­regeln kann das Anste­ckungs­risiko erheblich verringert werden:

* Häufiges Waschen der Hände­: Sie sollten sich die Hände immer gründlich und lange genug mit Seife waschen, wenn Sie von draußen in die Wohnung kommen. Das Gleiche gilt vor dem Zubereiten der Speisen, vor dem Essen sowie nach dem Toilettengang.
* Richtiges Husten und Niesen: Früher galt immer die Regel, die Hand vor den Mund zu halten, doch dies ist über­holt. Die Viren bleiben an den Händen haften und über­tragen sich somit leicht auf Gegen­stände oder andere Menschen. Sie sollten lieber in ein Tempo-Taschentuch niesen oder husten und dieses anschließend entsorgen.
* Lüften: Ein regelmäßiges Lüften ist sehr wichtig, da die Zahl der Viren in der Luft von geschlossenen Räumen stark ansteigen kann.

Fazit

Die Grippeschutzimpfung bietet keinen 100-prozentigen Schutz. Dennoch ist sie unbedingt empfehlenswert, denn eine Grippe läuft bei geimpften Menschen in der Regel viel harmloser ab als bei ungeimpften Menschen. Mögliche schwerwiegende Komplikationen wie eine Infektion des Herzens oder eine Lungenentzündung sind dann eher selten. Die Impfung ist die einzige effektive Maßnahme, mit der Sie einer Grippe vorbeugen können. Es ist wichtig, dass Sie diese jedes Jahr auffrischen lassen.

Über adminreisen

Siehe auch

Impfung

Impfauffrischung

Eine Impfung soll Ihnen und anderen eine gewisse Immunität vor einer bestimmten Krankheit geben, damit …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.