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Reisen in die USA – was ist zu beachten

Jedes Jahr reisen Millionen von Menschen aufgrund unterschiedlichster Gründe in die USA. Ob zum Shopping auf die 5th Avenue nach New York, zum Strandurlaub nach Miami Beach oder beruflich in eine der 52 US Staaten, kaum ein anderes Land zählt so viele Einreisen aus anderen Ländern. Doch insbesondere seit dem 11. September 2001 werden kontinuierlich die Einreisebestimmungen und Kontrollen an Flughäfen und der Landesgrenzen verschärft. Innerhalb der USA sind die Polizei und das FBI sehr wachsam und reagieren oftmals auf verdächtige Situationen auf eine Art und Weise, die Europäer weniger gewohnt sind. Wenn Sie in die USA reisen und eine entspannte Zeit ohne Probleme dort verbringen möchten, sollten Sie sich vorab genau informieren, auf was Sie zu achten haben und unbedingt unterlassen sollten.

In die USA reisen – Visum oder Touristenkarte?

Für Deutsche Staatsbürger gilt das sogenannte „Visa Waiver Programm“, welches Urlaubern erlaubt, lediglich mit einer Touristenkarte und Reisepass in die USA einzureisen. Der Reisepass muss bis mindestens zum geplanten Ausreisetermin gültig sein. Die Touristenkarte (grünes Formblatt (I-94W) ) wird Ihnen im Flugzeug ausgehändigt. Als Geschäftsreisender können Sie neuerdings auch ohne gesondertes Visum einreisen, wenn Sie bestimmte Bedingungen erfüllen und nicht länger als 90 Tage bleiben.
Das Formular füllen Sie wahrheitsgemäß und vollständig aus. Bedenken Sie, dass die Migration in den USA sehr streng vorgeht und selbst offen gelassene oder fehlerhaft ausgefüllte Felder durchaus zu einer Ablehnung der Einreise führen kann. Denn die Touristenkarte ist keine Garantie dafür, dass Sie einreisen dürfen, sondern stellt lediglich eine Bedingung zur Einreise dar.

Zusätzlich zur Touristenkarte können Sie auch das ESTA Programm unter https://esta.cbp.dhs.gov/esta/ Amerika nutzen und sollten sogar davon Gebrauch machen, wenn Sie oft in die USA reisen. Vor allem steht die USA aufgrund der Sicherheit im Bereich terroristischer Anschläge denjenigen kritisch gegenüber, die vorbestraft sind, der muslimischen Religionsgemeinschaft angehören oder ihre Wurzeln aus dem nahen Osten stammen. Auch hier empfiehlt sich die Online-Einreise zu beantragen, da Ihnen das Programm innerhalb weniger Sekunden mitteilt, ob Sie eine Chance auf eine Einreisegenehmigung besitzen. Bei öfterer Einreise brauchen Sie das ESTA Programm nur alle zwei Jahre erneut auszufüllen, vorausgesetzt, Ihre darin angegebenen Daten verändern sich während dieser Zeit nicht. Dies betrifft auch die Änderung der Reisepassnummer durch Ausstellung eines neuen Reisepasses.
Wie auch beim Touristenvisum, ist auch ein „Ja“ im ESTA-Programm keine Garantie für die Einreisegenehmigung. Die letzte Entscheidung wird stets von der Migration bei der Einreise Vorort getroffen. Außerdem gilt das ESTA-Programm ausschließlich für die Einreise via Flugzeug oder über die See.

Als Tourist wird Ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung von bis zu 90 Tagen gewährt, die Sie besser nicht überschreiten sollten, da Ihnen ansonsten eine weitere Einreise für Jahre untersagt werden kann.
Reisen Sie aus anderen Gründen außer zu Urlaubszwecken oder kurzen Geschäftsreisen ein, benötigen Sie ein Visum, welches Sie an der amerikanischen Botschaft in Berlin beantragen.

Gefährden Sie nicht Ihre Einreise durch Fehlverhalten

Die strengen Richtlinien für Urlauber, die sich auf den Weg in die USA begeben, beinhalten auch das Verhalten und das Aussehen. Verhalten Sie sich möglichst unauffällig, vermeiden Sie jegliche Aggression oder Streitigkeiten mit anderen Passagieren oder dem Flugpersonal. Bedenken Sie, dass die USA jeden Tag mit der Einreise von Terroristen rechnet und nur wenig Spaß in dieser Richtung versteht. Ein schwarzer Humor ist dementsprechend unangebracht und könnte Sie die Einreiseerlaubnis kosten. Verzichten Sie auf Kleidung, die als Provokant angesehen werden könnte, wie Shirts mit Bomben-Motiven oder Ähnliches.
Respekt wird vor allem gegenüber staatlichem Personal groß geschrieben. Dessen sollten Sie sich bewusst sein, wenn Sie durch die Passkontrolle gehen, Sie ein Mitarbeiter der Migrationsbehörde oder ein Polizist/FBI-Agent anspricht.
Ein ganz wichtiger Punkt ist Ihr Gepäck, das Sie zu keinem Zeitpunkt irgendwo abstellen und unbeaufsichtigt stehen lassen sollten. Hier reagieren die Beamten prompt, um auszuschließen, dass Sie dort gerade eine Bombe im Koffer oder einer Tasche positioniert haben.
Übrigens sollten Sie mindestens drei Stunden vor Abflug einplanen, da die strengen Kontrollen meist viel Zeit in Anspruch nehmen. Seien Sie also rechtzeitig am Flughafen.

So bewegen Sie sich sicher in den USA

Wie auch am Flughafen, sollte Sie niemals eine Tasche unbeaufsichtigt stehen lassen, um nicht in den Verdacht zu geraten, einen Anschlag verüben zu wollen.
Wenn Sie auf eigene Faust das Land erkunden möchten, vermeiden Sie es von den Hauptstraßen in kleine Seitenstraßen einzubiegen. In den USA können Sie je nach Region, schnell in Gebiete gelangen, in denen Sicherheit nicht unbedingt gegeben ist.
Geben Sie sich so wenig wie möglich als Tourist zu erkennen. Lassen Sie in Ihrem Mietwagen keine Kameras, Handys oder Laptops für jedermann sichtbar liegen.
Verzichten Sie auf die Mitnahme von wertvollem Schmuck. Auch Bargeld sollten Sie nur soviel bei sich tragen, wie Sie für den Tag brauchen. Mit Kreditkarten sind Sie auf der sicheren Seite und können damit fast überall bezahlen.
In den Großstädten bieten Straßenhändler oftmals Designermode und Accessoires kostengünstig an. In der Regel handelt es sich dabei um Plagiate, deren Einfuhr nach Deutschland verboten ist.

Das sollten Sie auch wissen

In den USA ist es üblich, dass Sie in Restaurants und Cafés ein Trinkgeld von mindestens 10 Prozent geben. Übrigens werden Sie in fast jedem Restaurant zu einem Tisch geleitet und sollten aus Höflichkeit darauf verzichten, dem nicht Folge zu leisten.
Alkohol sollten Sie nicht auf offener Straße zu sich nehmen. Das sehen die Amerikaner nicht gern.
Beim Kauf von Zigaretten und Alkohol halten sich die Supermärkte, sowie Tabak- und Liquor Stores streng an die Mindestaltersbeschränkung von 18 Jahren und lassen sich im Zweifel das Alter durch ein Ausweisdokument bestätigen.
In den USA gilt ein bundesweites Rauchverbot an öffentlichen Plätzen, in und auch vor öffentlichen Einrichtungen, in Restaurants und Bars. Überwiegend ist das Rauchen auch an Stränden, in Parkanlagen in der nahen Umgebung von Kinderspielplätzen sowie vor Schulen verboten. Auch das Rauchen in Gegenwart anderer Personen wird nicht gern gesehen. Ob in Fußgängerzonen, an Bus- und Metrostationen oder in der Schlange vor einem Geldautomaten, hier sollten Sie auf das Rauchen verzichten.
Der Amerikaner fühlt sich schnell provoziert. Deshalb sollten Sie weder Passanten auf der Straße noch den Fahrer neben Ihnen an einer Ampel anstarren.
Vor allem in dörflicheren Gegenden ist die Toleranz gegenüber homosexuellen Paaren vielerorts weniger verbreitet. Um sich unangenehmen Blicken und Kommentaren nicht auszusetzen, empfiehlt es sich, Ihre Liebe in der Öffentlichkeit nicht allzu aktiv zu demonstrieren. In den Großstädten hingegen erregen gleichgeschlechtliche Paare nur wenig bis gar keine Aufmerksamkeit.

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